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NOTENGRAFIK (als Dienstleistung)

Was ist der Unterschied zwischen Notensatz und professioneller Notengrafik?

Viele Musiker (Komponisten, Arrangeuere, Bandleader etc.) setzen Noten für den Eigenbedarf bzw. für die Verwendung im Unterricht oder in einer Band. Oft werden dabei die Noten direkt in einem Sequenzer (z. B. Logic) erzeugt, oder es werden spezielle Notensatzprogramme wie Finale oder Sibelius verwendet. Bei dieser Art Notensatz kommt es normalerweise vor allem darauf an, dass die Noten einen bestimmten Zweck erfüllen, sprich: inhaltlich alles wiedergeben, was übermittelt werden soll. Die grafischen Feinheiten und technische Standards bei den Druckdaten sind dabei eher nebensächlich. Hauptsache der eigene Drucker bildet ein gut lesbares Notenbild ab.

Für Musikverlage, die Druckerzeugnisse wie klassische oder zeitgenössische Notenausgaben, Musikbücher etc. herstellen, gelten andere Ansprüche. Zunächst betrifft das die ansprechende und fachlich einwandfreie grafische Umsetzung nach den Standards der jeweiligen Musikrichtung –
hier eine Beispielseite im Layout.
Wichtig für die qalitativ hochwertige Weiterverarbeitung der Notengrafik ist die technische Seite wie z. B. die Erstellung der Noten als Vektorgrafik (EPS, PDF/X), geeignet für die Druckvorstufe, anstelle von Rastergrafik (z. B. Tiff, Jpeg), ausreichend für den heimischen Drucker.

Die Erfüllung dieser Kriterien erfordert ein breites Fachwissen in Sachen Musik, Grafik/Design und im den Umgang mit den Software-Tools in unterschiedlichen Betriebssystemen. Abgesehen davon, dass der professionelle Notensetzer selbst Musiker sein sollte, muss er über die Fähigkeiten und Mittel verfügen, notierte Inhalte in eine gut lesbare und ästhetisch ansprechende Form zu bringen und diese in einer geeigneten Datenform entweder selber weiter zu verarbeiten oder für die Weiterverarbeitung aufzubereiten.

 

© 2012 by Wolfgang Fiedler

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