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DESKTOP PUBLISHING (DTP)

Desktop Publishing umfasst viele Bereiche bzw. Arbeitsgänge bei der digitalen Erstellung von Druckerzeugnissen. Im Einzelnen sind das:

  • Grafik: Bearbeitung bzw. Aufbereitung von Bilddateien für die Einbindung in Dokumente zusammen mit Text. Dazu gehört u. U. die Erstellung von Barcode-Grafiken entsprechend der vom Auftraggeber vorgegebenen Daten (z. B. EAN-Codes). Sehen Sie hier ein Beispiel im Druckvorstufen-Format.
  • Schriftgestaltung: Auswahl und Verwendung geeigneter Schriftfonts und -größen für unterschiedliche Zwecke (Fließtext, Überschriften, Bildunterschriften etc.). Dies setzt Fachkenntnisse und Erfahrungen darin voraus, welche Schriften und deren Größen für das Lesen längerer Texte, für die Wahrnehmung der inhaltlichen Struktur usw. geeignet sind. In bestimmten Fällen wird es erforderlich, vorhanden Schriften zu modifizieren oder nicht vorhandene Symbole oder Zeichen herzustellen. Dieses Beispiel-PDF zeigt eine Seite aus einer Notenausgabe, für die der Font für Lied-Titel und -Text entsprechend der Sprache modifiziert werden musste.
  • Layout: Gestaltung und Montage unterschiedlicher Elemente (Schrift, Bilder, Notengrafik, Kopf- und Fußzeilen, Seitenzahlen etc.) in unterschiedlich umfangreichen Buch-, Heft- oder sonstigen Projektdateien. Dies erfordert wiederum Kenntnisse, Erfahrungen und eine gewisse Kreativität bei der Gestaltung geeigneter Satzbreiten für Texte, der Anordnung grafischer Elemente etc. (hier ein Beispiel) und umfasst u. U. die Gestaltung von CD-/DVD-Booklets und -Labels sowie anderer bedruckter Produktkomponenten (Beispiel).
  • Druckvorstufe: Letztendliches Ziel der geannten Arbeiten ist der hochwertige Druck. Dazu müssen die Daten in dafür geeigneten Formaten aufbereitet werden (z. B. PDF/X-3:2003 - siehe die o. g. Beispiele). Dies setzt schon in den vorherigen Arbeitsgängen die Einhaltung bestimmter technischer Standards voraus. Bei der Aufbereitung der Druckdokumente müssen bestimmte Aspekte wie z. B. Passer-, Beschnitt- und ggf. Beschnittzugabmarken, Farbkeile etc. berücksichtigt werden - je nachdem, welches Druckverfahren (z. B. Digital- oder Offsetdruck) und ggf. welche Buchbindung vorgesehen ist. Letzteres könnte auch Einfluss auf die Bemessung von Seitenrändern Einfluss haben, da z. B. Klammerheftung einen stärkeren Beschnitt der Seitenränder bei den Seiten mit sich bringt, die sich weiter in der Heftmitte befinden. Die Vermeidung von nachteiligen Effekten setzt ein hohes Maß an Erfahrungen voraus, welche Papierdicke, welche Seitenzahlen usw. den horizontelen Beschnitt in welchem Maße beeinflussen können.

© 2012 by Wolfgang Fiedler

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